Pat(t)zer@Work

It’s not a bug?!

Sonntag, 27. Juli 2008 von caissa

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als ich ziemlich aufgeregt und nervös auf  mein erstes Chessbase wartete. Irgendwann lag es dann im Briefkasten und flugs wurde das Paket aufgerissen und die Diskette in den Rechner geschoben. Während man es sich mit einer Tasse Kaffee vor dem PC gemütlich machte, installierte sich das Chessbaseprogramm automatisch, und voller Vorfreude inspizierte man das mitgelieferte Handbuch. War die Installation dann abgeschlossen, kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus, tausende von Partien ließen sich mühelos verwalten, nachspielen und editieren. Die Jahre vergingen und das Programm wurde stetig weiterentwickelt und verbessert, Chessbase wurde zu einer mächtigen Waffe der häuslichen Vorbereitung führender Topgroßmeister. (weiterlesen…)

Geht’s raus und spielt

Freitag, 25. Juli 2008 von caissa

Silvio Danailow, seines Zeichens Manager Wesselin Topalows, sorgt nach einem Bericht von chessdom.com einmal mehr für Unruhe. Er legt Wert auf die Feststellung, sein Schützling habe sich weder zur Teilnahme an den Weltdenksportspielen, noch am Kandidatenfinale gegen Gata Kamsky vertraglich verpflichtet. Wer weiß, welchen Vorteil er damit für Topalow bewirken will … klar ist nur, dass er dem Schach einmal mehr einen Bärendienst erweist. Mit des Kaisers Worten möchte man ihm zurufen: „Geht’s raus und spielt!“

Keine zwei Jahre ist es her, dass die unselige Spaltung der Schachwelt, die selbst Garri Kasparow inzwischen nicht mehr als kluge Entscheidung bewertet, mit dem Vereinigungskampf Kramnik gegen Topalow beendet wurde. Damals störte sich Danailow am häufigen Aufsuchen der Waschräume durch Kramnik. Durch diesen wichtigen Einwand – schließlich hätte ja jemand den nächsten Zug auf dem Toilettenpapier vermerken können – war die gesamte WM und damit die Wiedervereinigung gefährdet. (weiterlesen…)

Bilbao als Vorbereitung für Bonn

Freitag, 25. Juli 2008 von caissa

Endlich interessiert sich auch mal jemand anderer als die „üblichen Verdächtigen“ der Presse um das Schach in Deutschland. Wenn es um Olympia überregional auch immer noch sehr ruhig ist, druckt die Neue Rhein Zeitung (NRZ) ein Interview mit Viswanathan Anand. Darin begründet der Weltmeister, warum er kurz vor dem Match gegen Kramnik noch das Turnier in Bilbao spielt.

Nachdem Anand seit Linares kein klassisches Turnierschach gespielt habe, sei ihm die Spielpraxis sehr wichtig, gibt Anand etwaigen Skeptikern, die sich über das schwere Turnier unmittelbar vor der WM wunderten, Kontra.

Weitere Interview-Themen sind das Treffen Anands mit Bobby Fischer sowie sein potentieller Nachfolger als Nummer Eins der Welt, Magnus Carlsen.

Die Dreipäpste-WM

Dienstag, 22. Juli 2008 von caissa

Vor genau 30 Jahren spielten Anatoli Karpow und Viktor Kortschnoi auf den Philippinen um den Weltmeistertitel. Ohne dieses Match hätte es caissa wohl nie gegeben. Damals wurde die WM noch auf dem „3. Programm“ im Fernsehen ausgestrahlt. Und obwohl ich vermutlich nicht ein Zehntel von dem verstand, was dort passierte, war ein neuer Schachfreund geboren.

Nachdem Karpow 1975 zum Weltmeister erklärt worden war, wollte er nun am Brett beweisen, dass er der weltbeste Schachspieler sei. Sein Gegner war ausgerechnet Viktor Kortschnoi, der sich im Juli 1976 in der Niederlande abgesetzt hatte und nun der Sowjetunion nicht mehr genehm war. (weiterlesen…)

Das Wesentliche im Blick

Dienstag, 22. Juli 2008 von caissa

ChessBase ist wieder online! Knapp eine Woche lieferte die deutsche, vier Tage lang die englische Seite nichts Neues. Während die englischsprachige Seite den Absturz mit einer gehörigen Prise Humor erklärt, beschränkt sich die deutsche auf das Wesentliche: Rybka 3 ist ab dem 4. August bei ChessBase erhältlich – wenn nicht der Shop abstürzt. Die Händlerliste hat ja leider noch nie gestimmt.

Heute kein ChessBase-TV

Montag, 21. Juli 2008 von caissa

Man mag über den kommerziellen Charakter der ChessBase-Homepage streiten, doch findet der Schachfreund dort gewöhnlich die eine oder andere interessante Nachricht aus der Schachwelt. Eine Nachricht wiederholte sich in den letzten Monaten jedoch immer wieder: „Heute kein ChessBase TV“. Das scheint nun auch für den Internet-Auftritt zu gelten.

Seit vergangenem Mittwoch wurden keine neuen Nachrichten mehr eingestellt, obwohl mit ChessBase 10 und Rybka 3 doch eigentlich neue Produkte beworben werden müssten und in Poikowski immerhin ein nicht ganz unbedeutendes Turnier mit einem Kuriosum endete, nämlich vier Siegern. Zwischenzeitlich war die Seite nicht einmal erreichbar (client-seitige Probleme können nahezu ausgeschlossen werden). Bemerkenswerterweise hatte auch die englische Seite nach dem Turnierende in Sibirien nur noch über Rybka 3 zu berichten – vor inzwischen drei Tagen.

Sollten etwa alle ChessBase-Mitarbeiter angewiesen worden sein, nach cheatenden Großmeistern zu fahnden?

 

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